Freitag, 22. August 2008

Reis kochen

Hier also wie versprochen ein Rezept für Reis, der immer gelingt.

Den Wasserkocher anstellen. Eine Menge Reis in den Topf geben. Hier kann man mit einer kleinen Tasse pro Person rechnen. Bei uns jedoch wird nie was abgemessen und zuviel Reis gibt es nicht (wir lassen nix übrig). Man sollte jedoch den Topf nicht mehr als halbvoll mit Reis machen weil wegen (!) Überkochgefahr. Ansonsten halt einen grösseren Topf wählen.

Dann also kochendes Wasser auf den Reis giessen. Hierbei nicht mehr und nicht weniger (wichtig!) als 2-3 cm (von der Oberfläche des Reises aus gesehen) aufgiessen. Dann auf höchtsmöglicher Stufe kochen. Das heisst, dass das Wasser beim Kochen und Blubbern nicht über den Rande des Topfes sprudelt. Also wenn's überkocht, die Hitze ein wenig runterstellen.

Den Reis so lange kochen lassen bis das meisste Wasser verkocht ist (etwa 10 Min). Bitte der Versuchung widerstehen, den Reis umzurühen. Man muss ihn tatsächlich in Ruhe lassen ansonsten kann es sein, dass er ankocht. Nach einiger Zeit wirst du sehen, dass sich grössere Löcher in der Reiskornkonstelation bilden, und dass das Wasser mehr Blubber Geräusche (wirklcih!) macht.

Jetzt den Herd ausstellen und den Deckel auf den Topf machen. Ungefähr 10 Minuten ziehen lassen. Jetzt muss man den Reis wohl ab und zu umwälzen. Man kann auch nun ein Stück Butter hinzufügen und unterheben.

Et voilá! Perfect rice! Everytime!!

Tip: Falls sich beim Kochen zuviel Glitsch und graue, klebrige Substanz bildet, beim nächsten Mal den Reis vor dem Kochen unter klarem Wasser waschen oder ein eander Marke (Bio ist besser) wählen!

Tip: Wenn du auf Vorrat kochst (Reis hält sich so 3 Tage im Kühlschrank) hast du für viele Gerichte ganz schnell die Beilage bereit!

Montag, 18. August 2008

Curry Fatale



Gestern gab's curry! Das ganze Haus hat geduftet. Und für uns gab's sogar Poppadums!!

Erst wird der Wasserkocher angestellt. Dann hat Elfi sich dass Tablett mit den Gewürzen bereitgestellt.

Einkaufstip: Im Sammelsorium gibt's (alles in Puderform- und sorry wegen des Mangels an Deutscher Übersetzung) Ingwer, Lemongrass, Fenugreek, Cardamon (ist grau und riecht leicht nach Zitrus), Zimt, Süsse Ungarische Paprika, Cumin, Tumeric (das stark gelbfärbende Zeugs), Chilli. Für ein etwas körnigeres Gericht dann auch Pfefferkörner, Fenchelsamen, Anissamen, Zimt Stangen, Lorbeerblätter.

Für dieses Gericht gab's gespaltene grüne und gelbe Erbsen halb/ halb (getrocknet). Manchmal sind da bräunliche Kerne dabei, die bitte aussortieren. Abhängend on welcher Firma die Erbsen stammen muss man sie erst vorher nochmal mit klarem Wasser abspülen. Also wenn eim Kochen zuviel Glitsch sich an der Oberfläche ansammelt dann beim nächsten mal bitte vorher waschen.

Die Erbsen werden bei mittlerer Hitze ungefähr für 20 -30 min gekocht und wenn sich noch ein wenig bissfest sind abgegossen.

Wir hatten vom Vortag Reis. Elfi kocht Reis immer in grösseren Mengen weil der bei uns in der Küche immer gebraucht wird und wir essen auch davon. Wie man Reis kocht werden wir beim nächsten Gericht mitschreiben.

Während die Erbsen kochen, schneidet Elfi das Gemüse zurecht. Heute: 1 rote Paprika, 3 Möhren und 1/2 grosse Aubergine. Alles in grobe Stücke. Dazu eine Tasse grüne tiefgefrorene Erbsen (die sind bei uns auch immer vorrätig da).

Dann werden in einem grossen Topf mit einem Stück Butter und 2-3 Esslöffeln Öl 1-3 klein gehackte Zehen Knoblauch auf mittlerer Hitze gebrutzelt. Wenn die Butter geschmolzen ist wird's lustig: Je nach Laune Tumeric, Cardamon, Chilli, Ingwer und Fenugreek (oder was sonst gerade vom Gewürztablett gefällt) reinschmeissen, jeweils 1-2 Teelöffel.
Dabei mit einem Holzlöffel stets umrühren. Der ganze Prozess dauert so etwa 5 Minuten. Dann Milch hinzufügen. Je nach dem wie exotisch man sich fühlt kann man jetzt auch eine oder eine halbe Dose Kokosmilch hinzugeben (dabei aufpassen, dass bei den Zutaten keine Verdickungsmittel, Stabilisatoren oder sonst irgenwas komisches dabei ist, also bur pure Kokosmilch).

Jetzt ist es wohl Zeit die Erbsen abzugiessen. Je nachdem wieviel graue Wolken sich auf dem Wasser gebildet haben, bitte einmal unter kaltem Wasser ablaufen lassen. Abtropfen und dann ab in den Currytopf. Jetzt die Hitze runterdrehen und brutzlen lassen bis das Gemüse fertig ist. Wenn es zu trocken wird noch mehr Milch hinzufügen, ab und zu rühren.

Das Gemüse mit viel Wasser dünsten. Dann abgiessen und das Wasser bis zum nächsten Rezept verwahren (hält sich so 3 Tage im Kühlschrank, kann man auch so trinken). Dann das Gemüse mit Masalapaste (da gibt's bald auch ein Rezept zu aber heute machen wir's mit der fertig Pastre aus dem Supermarkt) vermischen und aufwärmen.

Den Reis mit etwas Butter anwärmen.

Essen fertig!!!

Dazu kann man Poppadums schnell unter dem Grill erhitzen und mit Yoghurt-Minze anreichen.

Wenn man's eilig hat kann man anstatt getrockneter Erbsen für dieses Gericht auch eine Büchse Linsen oder Kichererbsen aufmachen die man dann nicht vorher kochen muss.

Lecker? Dachten wir uns doch...

Sonntag, 17. August 2008

Intro

Hallo Jörg
Also, wir sind ja jetzt auch gute Freunde (auch wenn du nicht immer mit uns das Toast teilst, wir haben dich lieb!) und da wir wissen, dass du gerne ein paar von Elfi's Rezepten hättest, haben wir uns gedacht, wir eröffnen einen Blog für dich (du kannst uns dann beim nächsten Mal wieder mit Toast danken).

Wir mögen übrigens auch Elfi's Küche sehr gerne und teilen gerne Empfindungen, Gerüche, Geschmack und Feedback mit dir.

Manchmal jedoch, dies müssen wir hinzufügen, können wir von unserer Lage aus (also von unten hoch) nicht immer sehen, was da in die Töpfe so genau reinkommt.

Auch ist es eher schwierig für uns das ganze in Deutsch wiederzugeben (mit uns wird ja überwiegend doch Englisch gesprochen). Wir werden uns aber auf alle Fälle die allergrösste Mühe geben bei Elfi nachzuhaken wenn etwas nicht klar wie Klossbrühe ist...

Also, dann mal viel Spass beim Kochen und "Gut Schmeck"!

Deine Inky und Molly